Test des Virenscanners AntiVir PE 9x
Von den Teilnehmern der Newsgroup alt.comp.virus.
(Diese Sicherheitsseiten sind das Ergebnis einer andauernden Kooperation.)
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Getestet von: Frederic Bonroy
AntiVir PE von H+BEDV ist kostenlos für private, nicht-kommerzielle Nutzung. Es ist auf
Deutsch und Englisch verfügbar.
AntiVir PE besteht aus:
- Einem Scanner für Windows und DOS
- Einem residenten Scanner für Windows
- Scheduler
- Supportkollekter
- Internet Update
AntiVir fügt dem Kontextmenü von Ordnern und Dateien im Windows Explorer einen Eintrag hinzu.
Wenn Sie diese Option während der Installation ausschalten, werden Sie mit dem
Windows-Scanner ausschließlich ganze Laufwerke prüfen können, aber nicht einzelne Ordner oder Dateien.
Der DOS-Scanner ist insofern stark eingeschränkt, als er nur einzelne Ordner oder
Dateien, aber nicht komplette Laufwerke prüft. Das ist besonders dann umständlich
wenn Sie von einer Diskette booten müssen um Viren zu entfernen. Daher sollten Sie
einen anderen Virenscanner für DOS installieren, beispielsweise
F-Prot für DOS von
http://www.f-prot.com oder
http://www.percomp.de.
Die Virendefinitionsdatei, der Scanner selbst sowie das Programm an sich können
leicht mit Hilfe des Updaters aktualisiert werden. Leider ist die Virendefinitionsdatei
recht groß (zur Zeit etwa 1,8 MB) und es muß jedesmal die ganze Datei heruntergeladen
werden. In den letzten Wochen sind sehr häufig neue Versionen des Programms veröffentlicht
worden. Die Größe dieses Archivs beträgt jedesmal 3.5 MB. Das ist natürlich sehr
ärgerlich wenn Sie keine schnelle Internetverbindung besitzen.
Der "Supportkollektor" sammelt Informationen über Ihr System, die Sie H+BEDV
zukommen lassen können wenn Sie einmal Unterstützung brauchen.
Die Entdeckungsraten sind nicht schlecht, könnten aber besser sein. AntiVir ist
bekannt dafür, recht häufig Fehlalarme zu produzieren.
Vorteile:
- Benutzerfreundlichkeit
- Verbraucht wenig Systemressourcen
- Es ist kostenlos :-)
Nachteile:
- Die Scanner sind recht unflexibel
- Entdeckungsraten sind weder schlecht noch beeindruckend
- Hohe Anzahl Fehlalarme
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Letzte Aktualisierung: 7. November 2002
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